Fragebogen

liebster award logo

Die geschätzte Garten-Bloggerin Karo-Tina Aldente hat mich vor längerer Zeit schon einmal für einen „Liebster-Award“ nominiert und mir dazu Fragen gestellt. Dankeschön dafür, liebe Karo-Tina!

https://karotinasblog.wordpress.com/2016/06/10/award-awarder-am-awardesten/

Zu diesem Zeitpunkt war ich aber einmal im Norden und zum anderen im Süden Europas unterwegs, so dass ich – was sich für einen „Liebsten“ schon mal gar nicht gehört, Karo Tina vertrösten und versetzen musste.

Die Fragen habe ich mittlerweile abgearbeitet.

Liebe Karo-Tina, mit Deiner Frage nach einem Buchtitel über mein Leben hast Du mir so richtig etwas zum Nachdenken aufgegeben: ich denke immer noch über einen solchen Titel nach…

Und nun disqualifiziere ich mich vermutlich endgültig für den „Liebster-Award“, wenn ich gestehe, mich stets erfolgreich gegen die Teilnahme an Blog-Stöckchen, Weiterleitungs-Mails und Awards vorbeigedrückt zu haben. Hier mache ich es nun halb: die Fragen zu beantworten, hat mir Spaß gemacht (EGO?), aber weitere Teilnehmer zu benennen mag ich nicht so gern.

Und da es vermutlich noch keinen Spielverderber-Award gibt, habe ich mir schon freiwillig einen solchen selbst gebastelt und hefte ihn mir ans Revers. Guck mal:

award spielverderber

Bitte nicht böse sein… 

😉


 

Hier nun die Fragen von Karo-Tina:

Warum heißt dein Blog wie er eben heißt?
Ich bin nun mal ein Kind des Kohlenpotts – und ich liebe Wortspielereien: so wurde aus Kohlenpott KohlenSpott, wobei ich nicht die Stätten meiner Wurzeln oder ihre Menschen verspotten möchte. Ich mag pfiffige Blödeleien, Unsinn, Nonsens – und das Bloggen bietet mir eine Art Ventilfunktion, nämlich die Möglichkeit, herauszulassen, was mir so gerade in den (Un)Sinn kommt.

 Wer ist dein/e Lieblingsautor/in?
Das wechselt. Ich lese sehr gern und querbeet: Von Carlos Ruiz Zafón, Pascal Mercier (um jetzt etwas  Eindruck von Belesensein zu erzeugen…) bis hin zu Klaus-Peter Wolf, der – so wie ich, aus Gelsenkirchen stammt und seine (wie auch meine) Liebe zu Ostfriesland darin auslebt, nicht nur dort zu wohnen, sondern herrlich spannende Friesenkrimis mit Lokalkolorit und tolle Drehbücher schreibt. Ich freue mich über Buchentdeckungen und habe keinen Lieblingsautor.

Erzähl uns deinen Lieblingswitz.
Eine Mutter hat immer Besuch von ihrem Liebhaber,
während ihr Mann bei der Arbeit ist.
Eines Tages versteckt sich der neunjährige Sohn
im Schrank um zu beobachten, was die beiden denn
so machen…
Plötzlich kommt der Ehemann überraschend nach
Hause und die Frau versteckt auch ihren Liebhaber
im Schrank:
Der Sohn: „Dunkel hier drinnen…“
Der Mann (flüstert): „Stimmt.“
Der Sohn: „Ich hab einen Fußball…“
Der Mann: „Schön für Dich.“
Der Sohn: „Willst Du den kaufen?“
Der Mann: „Nee, vielen Dank!“
Der Sohn: „Mein Vater ist draußen!“
Der Mann: „OK, wie viel?“
Der Sohn: „250 Euro.“

In den nächsten Wochen passiert es nochmal, dass
der der Sohn und der Liebhaber im gleichen Schrank enden.
Der Sohn: „Dunkel hier drinnen….“
Der Mann (flüstert): „Stimmt.“
Der Sohn: „Ich hab Turnschuhe.“
Der Mann, in Erinnerung,  gedanklich seufzend:
„Manno! Wieviel?“
Der Sohn: „500 Euro.“
Nach ein paar Tagen sagt der Vater zum Sohn:
„Nimm deinen Fußballsachen und lass uns eine Runde spielen.“
Der Sohn: „Geht nicht hab ich alles verkauft!“

Der Vater: „Für wie viel?“
Der Sohn: „Für 750 Euro.“
Der Vater: „Es ist unglaublich wie Du Deine
Freunde betrügst, das ist viel mehr als die
Sachen gekostet haben. Ich werde Dich zum
Beichten in die Kirche bringen!“
Der Vater bringt seinen Sohn in die Kirche, setzt
ihn in den Beichtstuhl und schließt die Tür.

Der Sohn: „Dunkel hier drinnen…“
Der Pfarrer: „Manno! Hör doch mal auf mit dem Scheiß!!!“

Schreibst du nach einem Plan oder eher spontan?
Das passiert eher spontan: entweder, weil ich etwas ganz Lustiges entdeckt oder erlebt habe und es nicht für mich allein behalten will, oder weil mich Frau Muse wieder einmal geküsst hat und ich danach spontan und völlig wehrlos dem Reim-, Schreib-, oder Malzwang verfallen bin.

 Joggen oder Schwimmen?
Unbedingt Joggen. Gerade gestern habe ich mir im Bonner Laufladen sündhaft teure Laufschuhe gekauft.
Wenn schon schwimmen, dann nur im Meer oder im Geld, aber niemals, wirklich niemals in Hallenbädern. Bääh! Pilzgefahr!

Wenn es ein Buch von deinem Leben geben würde, wie würde der Titel lauten?
Wouw! Diese Frage hat mich wirklich am meisten nachdenken lassen.
Über „Kusselkopp und Wundertüte“ bis hin zu „Hasenbrot und Hummer“…
Ich denke immer noch nach und bin dankbar für diese tolle Frage.

Nenne uns Dein Lieblingszitat.
Zum Glück gehört, dass man irgendwann beschließt, zufrieden zu sein.“
von Klaus Löwitsch

Welche Bloginhalte interessieren dich am meisten?
Da bin ich nicht festgelegt. Vergleichbar mit dem Blättern in einer bunten (nicht die BUNTE!) Illustrierten: wenn jemand pfiffig formulieren kann, meinen Humor trifft, oder mich zum Antworten motiviert, bleibe ich dran.

Isst du manchmal Fastfood? Wenn ja, was am liebsten?
Sollte ich jemals vor die Wahl meiner Henkersmahlzeit gestellt werden:
Currywurst mit Pommes frites, ohne Majo – aber mit „bitte scharfmachen“.

In welchem Film würdest Du gern leben?
In keinem, auch nicht im im Tesa- , Röntgen oder Ölfilm.

 Welches Buch hat dich so überrascht, dass du dich immer daran erinnern wirst?
Eindeutig die Millennium Trilogie: Verblendung – Verdammnis –  Vergebung
von Stieg Larsson….


Bissi Tage!

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Über Lo

Wer im Schatten des Förderturms der Gelsenkirchener Kohlenzeche Graf Bismarck aufgewachsen ist – zu einer Zeit, als man tatsächlich noch vom “schwatten Kohlenpott” sprechen konnte, weil damals “Wäsche auffe Leine” nicht lange weiß blieb, wer sommerliche Badefreuden nicht am blauen Meer, sondern am Ufer des Rhein-Herne-Kanals – der so genannten “Frikadellen-Riviera” – genoss und sich als Kind über “Hasenbrot” freute, was in Wirklichkeit nichts anderes war, als die wieder mit nach Hause gebrachten Stullen, die vom Vater als Bergmann unter Tage nicht aufgegessen wurden, wer schon als kleiner Knirps ganz stolz für 50 Pfennige Belohnung 20 Zentner regelmäßig vor dem Haus angelieferte “schwatte” Deputatkohle in den Keller schippte, der hatte eine vielleicht arme, aber trotzdem abenteuerliche und schöne Kindheit zur Zeit der Pettycoats und des Wirtschaftswunders. Meine Wurzeln sind der Kohlenpott und seine Menschen mit ihrem besonderen, grund”ährlichen” Charm. Gezz weisse Bescheid, oder?
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3 Antworten zu Fragebogen

  1. Karo-Tina Aldente schreibt:

    Danke Lo,
    sehr unterhaltsame Antworten. 🙂
    Sehr schöner Witz. 😀
    Amüsierte Grüße aus dem Garten 🙂

    Gefällt 1 Person

  2. Jane Blond schreibt:

    So endgeil. Ich drücke mich seit Jahren um die Annahme von Awards und komme mir dämlich vor, mich dafür entschuldigen zu müssen. Dass mir der Spiekverderber nicht eingefallen ist … Richtig gut!

    Gefällt 1 Person

  3. maribey schreibt:

    Eine Freude, deine Antworten zu lesen.

    Gefällt 1 Person

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