JUNGES LICHT, Spielfilm Ruhrgebiet

Junges Licht ist ein vom deutschen Regisseur Adolf Winkelmann inszenierter Spielfilm aus dem Jahr 2016.  Es handelt sich um die Verfilmung des gleichnamigen Romans von  Ralf Rothmann. Er beschreibt den Zustand des Ruhrgebiets in der Nachkriegszeit aus Sicht des 12- jährigen Arbeitersohns Julian Collien.

(Quelle Wikipedia)

jungeslicht kohlenspott

https://www.arte.tv/de/videos/061691-000-A/junges-licht/

…noch wenige Tage in der Mediathek bei ARTE abrufbar.

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Über Lo

Wer im Schatten des Förderturms der Gelsenkirchener Kohlenzeche Graf Bismarck aufgewachsen ist – zu einer Zeit, als man tatsächlich noch vom “schwatten Kohlenpott” sprechen konnte, weil damals “Wäsche auffe Leine” nicht lange weiß blieb, wer sommerliche Badefreuden nicht am blauen Meer, sondern am Ufer des Rhein-Herne-Kanals – der so genannten “Frikadellen-Riviera” – genoss und sich als Kind über “Hasenbrot” freute, was in Wirklichkeit nichts anderes war, als die wieder mit nach Hause gebrachten Stullen, die vom Vater als Bergmann unter Tage nicht aufgegessen wurden, wer schon als kleiner Knirps ganz stolz für 50 Pfennige Belohnung 20 Zentner regelmäßig vor dem Haus angelieferte “schwatte” Deputatkohle in den Keller schippte, der hatte eine vielleicht arme, aber trotzdem abenteuerliche und schöne Kindheit zur Zeit der Pettycoats und des Wirtschaftswunders. Meine Wurzeln sind der Kohlenpott und seine Menschen mit ihrem besonderen, grund”ährlichen” Charme... Gezz weisse ´n bissken Bescheid, oder?
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15 Antworten zu JUNGES LICHT, Spielfilm Ruhrgebiet

  1. Petra Venners schreibt:

    Ich kenne das Buch bereits, jetzt bin ich auf den Film gespannt.
    Wird auf jeden Fall aufgenommen, falls ich heute Abend nicht dazu komme.
    Herzliche Grüsse

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  2. rainer kühn schreibt:

    Das hört sich gut an! Zur Vorsicht vor heute Abend habe ich bei arte.tv abgeschrieben, daß er noch bis zum 4.4. in der Mediathek nachzusitzen wäre. Frohe Ostern!

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  3. Michael Hermann schreibt:

    Danke für den Hinweis, lieber Lo.

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  4. Manfred Voita schreibt:

    Ich bin in den fünfziger Jahren in Hagen aufgewachsen. Ruhrgebiet, auch wenn man sich dort als Tor zum Sauerland definierte. Also bin ich sehr gespannt.

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    • Lo schreibt:

      Ich kann nicht beurteilen, wie der Film auf Zuschauer wirkt, die nicht aus dem Ruhrgebiet kommen.
      Insgesamt war ich beeindruckt von Charly Hübner, der so überzeugend den Bergmann aus dem Ruhrgebiet gab, und dem Jungen, wie er seine Rolle spielte.
      Aber auch, wie gut die Atmosphäre von damals getroffen wurde, ohne zu überzeichnen. Ich habe in einem recht ähnlichen Milieu meine Kindheit erlebt.
      Und es war so, wie dargestellt. Gut gemacht.

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  5. maribey schreibt:

    Fängt in 10 Minuten an. Gerade noch rechtzeitig gelesen 🙂

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  6. eimaeckel schreibt:

    Danke für den Tipp. Zieh ich mir heute aben aus der Mediathek.

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  7. Oma Schlafmuetze schreibt:

    Oh schade, da war ich auf einer Feier. Aber zum Glück gibt es ja die Mediathek 🙂

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  8. Herr Ösi schreibt:

    Schaue ich aufs Datum, wird es wohl ein älteres Licht werden und der Junge erwachsen sein …

    Frohe Ostern, lieber Lo

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    • Lo schreibt:

      Na ja, lieber Ösi, die zwei Jährchen seit Drehschluss…
      Früher wurden öffentlich geförderte Kinofilme erst nach fünf Jahren für´s Fernsehen freigegeben, seit ein paar Jahren schon nach 18 Monaten.
      Ein bissken warten,
      und man spart sich die Karten
      (für´s Kino) 🙂

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  9. rainer kühn schreibt:

    Ich haps gesehen: Die kurze Lederhose,“Kohle kommt“, diese große großartige Bewegung, Bergleute fördern, nach oben, ohne Worte, Milch als Kontrast zum Kohlestaubgesicht, dann Rauchen am Küchentisch, reden, Hübners Unfallrente, „Die soll ja früher mal inne Bar gearbeitet haben“, tolle Bilder des Dampfindustriezeitalters, „bisse selber schuld“, Mutter kloppt Sohn wie Lehrer, allerdings nicht mit Rohrstock sondern mit Fliegenklatsche, gute Nachbarschaft ist wichtig, aber das Leben ist nur Arbeit, oder Pubertät, „Komm biste n Mädchen halt Dich am Sattel fest“, Togal, „Wenn ich vonne Abbeit komm will ich watt zu essen hamm“, Watt Seelisches? Watt datt denn jetzt, mit dem Opel Kapitän zum Meer, Voigtländerkamera, die Halbstarken, „Laß die Flimmerkiste aus“, Vaddern raucht in einem Mobiliar, das heute wieder in studentischen Locations Kult ist, Karten Autoquartett Maumau im Schuppen, „So siehste aus“, im Stahlwerk ist das meiste Feuer, „weil datt so is“, ich will frei sein, mach mal zwei Stullen für mich, und schöne Bilder zuhauf, ohne Romantisierung, „Vergessen kannste Rot Weiß Essen“, wichtich is dasse die Familie ernährst. „Diamanten sind doch auch nur aus Kohle“, Sex? Ja (Der Steiger kommt, Lied) – Krieg auch, und Flaschbier latürnich mit Plopp. Zuletzt die *Beichte: Und führe uns in der Versuchung!*. – Danke für den Filmtip!

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