Der Bewunderer und seine Wirkung.

Links: böse sexistisch, weil mit Bewunderer.

Rechts: vorbildlich. Nicht sexistisch, da ohne Bewunderer.
Der liegt auf dem Sofa und schaut gar nicht hin, weil er weiss, was sich gehört.

 

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Über Lo

Wer im Schatten des Förderturms der Gelsenkirchener Kohlenzeche Graf Bismarck aufgewachsen ist – zu einer Zeit, als man tatsächlich noch vom “schwatten Kohlenpott” sprechen konnte, weil damals “Wäsche auffe Leine” nicht lange weiß blieb, wer sommerliche Badefreuden nicht am blauen Meer, sondern am Ufer des Rhein-Herne-Kanals – der so genannten “Frikadellen-Riviera” – genoss und sich als Kind über “Hasenbrot” freute, was in Wirklichkeit nichts anderes war, als die wieder mit nach Hause gebrachten Stullen, die vom Vater als Bergmann unter Tage nicht aufgegessen wurden, wer schon als kleiner Knirps ganz stolz für 50 Pfennige Belohnung 20 Zentner regelmäßig vor dem Haus angelieferte “schwatte” Deputatkohle in den Keller schippte, der hatte eine vielleicht arme, aber trotzdem abenteuerliche und schöne Kindheit zur Zeit der Pettycoats und des Wirtschaftswunders. Meine Wurzeln sind der Kohlenpott und seine Menschen mit ihrem besonderen, grund”ährlichen” Charme... Gezz weisse ´n bissken Bescheid, oder?
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23 Antworten zu Der Bewunderer und seine Wirkung.

  1. Heinrich schreibt:

    Und gut wäre, wenn das Sofa ein Zimmer weiter steht und man die Tür schließen kann….

    Gefällt 4 Personen

  2. Oma Schlafmuetze schreibt:

    Hallo Lo :-/
    Jetzt mal ohne Spass, das ist doch wirklich ein Witz mit dem Gedicht. Und dann noch von Studenten gefordert. Ich kann es nicht fassen.
    Genauso schlimm, wie ein Ereignis dieser Tage in Schleswig Holstein. Da muss der Künstler Kai Piepgras in seinem Heimatort Heikenhorst seine Bilder, die im Rathaus ausgestellt sind, für die Dauer der Sitzungen mit Tüchern zuhängen, weil sich eine Dame durch die Bilder sexistisch belästigt fühlt und eine andere „durchaus Unmut“ dazu geäußert hat.
    Gezeigt werden bekleidete Frauen, meist in Rückenansicht, wobei auch etwas nackte Haut zu sehen ist.
    https://www.welt.de/kultur/kunst/article174418122/Neuer-Kunst-Skandal-Als-Frau-stossen-diese-Bilder-mich-ab.html
    Ich kann wirklich manchmal nicht fassen, was in den Frauen vor sich geht (oder in den Köpfen der Studenten).
    Das regt mich wirklich auf!
    Grüßli

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  3. eimaeckel schreibt:

    Rechtes Bild: „Erna, mach mal die Tür zu, ich kann nicht mitangucken, wie viel du arbeiten musst.“

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  4. Clara HH schreibt:

    Bügelglück ist doch noch grenzenlos steigerbar 🙂 – Kochglück, Babyglück, Putzglück, Mannbeglückingsglück, Kindererziehungsglück usw. usf.

    Gefällt 1 Person

  5. Herr Ösi schreibt:

    Dabei, lieber Lo, gibt es für manchen Mann nichts schöneres, als auf dem Sofa liegend seiner Angetrauten beim Dampfbügeln zuzuschauen … und somit das Glücksgefühl (für beide) bis in den siebten Himmel hoch zu schrauben … 😉

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    • Lo schreibt:

      Lieber Ösi,
      vielleicht grübelt der Mann auf dem Sofa über die Frage,, wieso seine Frau Dampf bügelt und macht sich Gedanken: kann Dampf knittern? Wenn ja, gibt es dafür nicht Dampfwalzen?

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  6. Jules van der Ley schreibt:

    Eine treffende Gegenüberstellung, lieber Lo.

    Gefällt 1 Person

  7. quersatzein schreibt:

    Ja, ziemlich verkehrte Welt!
    Bewunderung ist halt so eine Sache…
    Lieben Gruss.
    Brigitte

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  8. Ingo S. Anders schreibt:

    Ich verstehe nicht, was daran sexistisch sein soll.
    Links mangels Sprachkenntnis und rechts, weil da nur eine Frau beim Bügeln gezeigt wird. Wäre das besser, wenn ein Mann bügelte? Immerhin tragen viele Männer Hemden und die sehen schicker aus, wenn man sie bügelt. Frauen könnten ihre Blusen bügeln wollen, wenn sie denn überhaupt welche tragen.
    Klar, wer auch immer das Bügeleisen an den Mann bringen will, sollte seine Zielgruppe kennen und hier wird wohl davon ausgegangen, dass das Frauen sind. Ist das sexistisch, davon auszugehen, dass Frauen bügeln?

    Vielleicht fehlt mir aber auch etwas Kontext und der Beitrag bezieht sich darauf.

    Gefällt 1 Person

    • Lo schreibt:

      Frei von Ironie: hier helfe ich gern. Es geht um die Diskussion über ein Gedicht an der Fassade der Berliner Alice Salomon Hochschule, das als sexistisch und frauenfeindlich empfunden wird und darum von der Fassade getilgt werden soll. Die deutsche Übersetzung lautet etwa:
      „Alleen
      Alleen und Blumen
      Blumen
      Blumen und Frauen
      Alleen
      Alleen und Frauen
      Alleen und Blumen und Frauen und
      ein Bewunderer“
      Wie frauenfeindlich mag dann wohl die tägliche Werbung, wie dieses Bügelbildbeispiel sein, wenn man Frauen unterstellt, dass sie Glück empfinden, wenn sie nur das richtige Gerät zum Bügeln, Putzen haben.
      Danke für die Anmerkung!
      🙂

      Gefällt 1 Person

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