Archiv des Autors: Lo

Über Lo

Wer im Schatten des Förderturms der Gelsenkirchener Kohlenzeche Graf Bismarck aufgewachsen ist – zu einer Zeit, als man tatsächlich noch vom “schwatten Kohlenpott” sprechen konnte, weil damals “Wäsche auffe Leine” nicht lange weiß blieb, wer sommerliche Badefreuden nicht am blauen Meer, sondern am Ufer des Rhein-Herne-Kanals – der so genannten “Frikadellen-Riviera” – genoss und sich als Kind über “Hasenbrot” freute, was in Wirklichkeit nichts anderes war, als die wieder mit nach Hause gebrachten Stullen, die vom Vater als Bergmann unter Tage nicht aufgegessen wurden, wer schon als kleiner Knirps ganz stolz für 50 Pfennige Belohnung 20 Zentner regelmäßig vor dem Haus angelieferte “schwatte” Deputatkohle in den Keller schippte, der hatte eine vielleicht arme, aber trotzdem abenteuerliche und schöne Kindheit zur Zeit der Pettycoats und des Wirtschaftswunders. Meine Wurzeln sind der Kohlenpott und seine Menschen mit ihrem besonderen, grund”ährlichen” Charm. Gezz weisse Bescheid, oder?

Wie geht eigentlich Regentanz?

Gezz is aber wirklich mal gut mit Sommerhitze! Dat Hemd klebt anne Haut und inne Unterbuxe kocht Dich dat Kaffeewasser, die Socken sind saftich wie der Rhein-Herne-Kanal, im Büro bleibsse am Schreibtisch mitte Unterarme am Papier pappen, dat Dreiwettertaft is … Weiterlesen

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Teppich, Tee und ein neues Buch.

Wen es längst nicht mehr wundert, dass man in einem Kaffeegeschäft Fahrräder, Gartenmöbel, Haarbürsten und Bikinis kaufen kann, den wird es auch nicht erstaunen, dass in einem Teppichhaus oder in einem Teestübchen Bücher angeboten werden. Anregend frisch – wie frischgemahlener … Weiterlesen

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Neuerscheinung! Buchkultur im Abendrot

Meine lieben Damen und Herren! Ich möchte Ihnen heute ein gerade erschienenes Buch aus der Teestübchen-Redaktion ans Herz legen, das für uns als Schreibende und Lesende von Belang ist. Unter dem Einfluss von Computer und Internet ist die klassische Buchkultur…

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Heute auf der Kö: Sex für die Augen.

Nanu? Wo sind denn all´ die Schönen und Reichen hin? Und wo sind die teuren Luxusschlitten, die sonst hier auf dem Luxusboulevard zum Anbeten abgestellt werden? Die Düsseldorfer Kö ohne Schickimicki? Kein Schaulaufen mit teurem Geschmeide und der obligatorischen Sonnenbrille … Weiterlesen

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Blind date?

Tja, dann werde ich wohl schon mal die Gästebetten beziehen…

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Kinderhack im Brötchen.

Schon damals, als ich noch Kind war, und dat sind gefühlte 120 Jahre her, machte man sich schon über die BILD-Zeitung lustig: datt man dieset Blatt niemals schräg halten darf, weil ja sonst dat ganze Blut herausfließt. Und datt die … Weiterlesen

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Männerlast.

Männerlast. Schwer ist die Last die er mühsam hinter sich herzieht. Der Schweiss rinnt ihm über die Stirn und durchnässt sein Hemd. Sein Blut pulsiert, lässt seine Adern schwillen. Schwer ist die Last. Jeder Schritt fällt ihm schwer. Und der … Weiterlesen

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Guck mal! Anthropomorphismus (Teil 3)

Nanu? Was will uns diese Gestalt zeigen? Hat sie etwas entdeckt?   Das textile Wesen haust in meinem Kleiderschrank. Die anderen beiden sind am Stenzelberg im Siebengebirge zu finden. Und manchmal entpuppt sich der Zauber als etwas ganz Gewöhnliches:   … Weiterlesen

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„Und dann sprang dat Pferd…“

„Und dann sprang dat Pferd mit dat linke Bein über den Hühnerstall sein Dach!“ So klingt es, wenn man unser herzhaftes Ruhrdeutsch übertrieben imitiert. Wenn aber ein hiesiges Verkehrsunternehmen Werbung für seine Fahrplan-App in die Zeitung setzt, wie sie unten … Weiterlesen

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Buxen-Pimpen. Teure Löcher inne Buxe.

Mal ährlich: wat is die Welt doch bekloppt geworden! Geh ma inne City und kumma inne Schaufenster: da hängen Buxen inne Auslage, die sind sowat von kaputt, da denkste, die sind beim Russlandfeldzuch im Schlamm untern Panzer gekommen. Und für … Weiterlesen

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