Archiv des Autors: Lo

Über Lo

Wer im Schatten des Förderturms der Gelsenkirchener Kohlenzeche Graf Bismarck aufgewachsen ist – zu einer Zeit, als man tatsächlich noch vom “schwatten Kohlenpott” sprechen konnte, weil damals “Wäsche auffe Leine” nicht lange weiß blieb, wer sommerliche Badefreuden nicht am blauen Meer, sondern am Ufer des Rhein-Herne-Kanals – der so genannten “Frikadellen-Riviera” – genoss und sich als Kind über “Hasenbrot” freute, was in Wirklichkeit nichts anderes war, als die wieder mit nach Hause gebrachten Stullen, die vom Vater als Bergmann unter Tage nicht aufgegessen wurden, wer schon als kleiner Knirps ganz stolz für 50 Pfennige Belohnung 20 Zentner regelmäßig vor dem Haus angelieferte “schwatte” Deputatkohle in den Keller schippte, der hatte eine vielleicht arme, aber trotzdem abenteuerliche und schöne Kindheit zur Zeit der Pettycoats und des Wirtschaftswunders. Meine Wurzeln sind der Kohlenpott und seine Menschen mit ihrem besonderen, grund”ährlichen” Charm. Gezz weisse Bescheid, oder?

Bibel, Brüste, Beischlaf, Burger.

Verdelli! Ich hab ja mit Kirchens „nix am Kopp“, wie man hier im Ruhrgebiet sagt. Aber ich kann mich noch recht gut daran erinnern, dass wir als Jungs früher im Konfirmationsunterricht gern nach den „erotischen Stellen“ (wir haben damals „geil“ … Weiterlesen

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Ist das Kunst? Oder kann das weg?

Jep! Endlich habe ich mein langjähriges Vorhaben, doch einmal das Folkwang-Kunstmuseum in Essen zu besuchen, in die Tat umgesetzt. Allein die Architektur des Museumsgebäudes ist schon beeindruckend: offen, hell, tageslichtdurchflutet.. Selbst für Menschen, die sich vielleicht nicht so sehr für … Weiterlesen

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Zur Erinnerung an Eugene Faust

Manchmal versendet mein Smartphone von mir unbeabsichtigt eine leere Mail. Es ist nicht weiter tragisch. Tragisch war, dass mein Smartphone im September 2013 meine todkranke Blogfreundin Eugene Faust angerufen hat, obwohl ich jemand anderes sprechen wollte. Ich war so überrascht,…

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Schulterbruch und Winterkirschen.

Gestern lag wieder dat wöchentliche Verschenkblättchen im Briefkasten. Datt der Inhalt überwiegend aus Anzeigenwerbung und kiloschweren Werbebeilagen besteht, über die sich dat Blatt finanziert, stört auch nicht.  Man muss et ja nicht lesen.  Und wenne mal  wat zu tapezieren hass, … Weiterlesen

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Herbstfall.

Gezz is Herbst. Merkt man am Wetter. Gezz fallen Blätter. Und unser Omma auch. Auffen Bauch. Gezz musse sich berappeln. Scheiss nasse Blätter vonne Pappeln! Angesteckt durch einen Blogbeitrag von La-Mamma mit ihrem Sinn für´s Blödeln und den darauf folgenden … Weiterlesen

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Farbenlehre.

Passend zum Tage. Gestern gefunden am Rande des historischen Stadtkerns von Langenberg/Velbert im Rheinland.

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Sonntag ist Waltag. Wälen geen!

Liebe Bürger, am Sonntag ist Waltag. Die Bürger meiner Stadt (die Stadt, in der die Ober hausen) werden in unserer Fussgängerzone mit diesem Plakat der SPD daran erinnert, wälen zu geen. Die örtliche SPD ist so arm, dass es selbst … Weiterlesen

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Hilft für gegen alles, oder was?

Wer so recht keinen Spaß an seiner Gesundheit hat, weil ihm etwas zum Jammern fehlt, der hat es ja gottlob sehr einfach, diesen bedauernswerten Zustand ganz rasch durch die Lektüre bunter Klatschmagazine zu beenden, weil sich schon kurz nach dem … Weiterlesen

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So, Sommer: gezz hasse Feierabend!

So, Sommer: gezz hasse Feierabend! Dat Fernsehprogramm kommt aussem Winterschlaf zurück. Die wiederholten Wiederholungen werden für den nächsten Sommer wiederholt eingemottet. Behagliche Textilien legen sich endlich wieder mollig und blickschützend um dat sonnengebräunte Wellfleisch und der Grill kommt in´n Keller. … Weiterlesen

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Funk im Schlappen.

Na sowatt! Als ich vor ein paar Tagen den großen Büromarkt meines Vertrauens betrete, piepst es an der Eingangschleuse – und datt, obwohl ich noch gar nix geklaut habe! Ich versuche es noch einmal: raus – und wieder rein in … Weiterlesen

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