Guck mal, wie der guckt.

Vorgestern führte mich der Weg zur Düsseldorfer City durch den schön angelegten Hofgarten, die grüne Lunge der Stadt, als ich mich beobachtet fühlte.

Richtig unfreundlich guckte mich dieser hölzerne Geselle an!

Antropo Ddorf Hofgarten

Ich hab dem überhaupt nichts getan!

Holzkopp, blöder!*)

Is doch wahr!
😉


 Nachtrag: *)

*) Sorry, Herr Baum! Tut mir Leid.
Die hochverehrten und geschätzten Kommentatoren empfinden Ihren „Gesichtsausdruck“ gar nicht als so grimmig und haben auch Erklärungen dazu geschrieben Vielleicht habe ich tatsächlich versehentlich auf Ihren Wurzeln gestanden oder ich stand Ihnen gar beim Flirten mit einer anderen Bäumin im Weg.  Schulligung! Und nix für ungut. 😉


 

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Über Lo

Wer im Schatten des Förderturms der Gelsenkirchener Kohlenzeche Graf Bismarck aufgewachsen ist – zu einer Zeit, als man tatsächlich noch vom “schwatten Kohlenpott” sprechen konnte, weil damals “Wäsche auffe Leine” nicht lange weiß blieb, wer sommerliche Badefreuden nicht am blauen Meer, sondern am Ufer des Rhein-Herne-Kanals – der so genannten “Frikadellen-Riviera” – genoss und sich als Kind über “Hasenbrot” freute, was in Wirklichkeit nichts anderes war, als die wieder mit nach Hause gebrachten Stullen, die vom Vater als Bergmann unter Tage nicht aufgegessen wurden, wer schon als kleiner Knirps ganz stolz für 50 Pfennige Belohnung 20 Zentner regelmäßig vor dem Haus angelieferte “schwatte” Deputatkohle in den Keller schippte, der hatte eine vielleicht arme, aber trotzdem abenteuerliche und schöne Kindheit zur Zeit der Pettycoats und des Wirtschaftswunders. Meine Wurzeln sind der Kohlenpott und seine Menschen mit ihrem besonderen, grund”ährlichen” Charm. Gezz weisse Bescheid, oder?
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8 Antworten zu Guck mal, wie der guckt.

  1. Ach nein – der sieht doch ganz lieb aus, Lo.
    Alles Liebe,
    Michael

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    • Lo schreibt:

      Lieber Michael,
      ich habe noch mal genau hingeschaut: ja – das kann gut sein. Die anderen Kommentatoren Herr Heinrich und Frau Mallybeau sehen das auch so und haben sogar passende Vermutungen geäussert.
      🙂

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  2. Mallybeau Mauswohn schreibt:

    Lieber Lo!
    Ich glaube, der guckt so schief, weil ihm ständig ein Fußgänger auf die Füße äh Wurzeln tritt. Das tut auf die Dauer ganz schön weh. Und schließlich sollten wir doch alle auf ein gesundes Wachstum bedacht sein 🙂
    Herzliche Grüße
    Mallybeau

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  3. Heinrich schreibt:

    Lieber Lo,
    vermutlich denken Sie nun, es haben sich alle gegen Sie verschworen, und verteidigen den Baum.
    Nein, das ist es nicht.
    Es macht einfach mehr Spaß, zu widersprechen! Hätten Sie geschrieben:“ Der arme Baum scheint Schmerzen zu haben, oder etwas in der Art, hätte wir Kommentierer uns etwa anderes ausgedacht, unsere andere Sicht der Dinge zu dokumentieren.
    Aber jetzt mal ernsthaft! Bäume können gar nicht unfreundlich gucken. Sie sind von Haus aus sehr menschenfreundlich, was sicher sehr naiv ist, aber liebenswert.
    Dieser Baum zwinkert vermutlich einer Bäumin zu, die in unerreichbarer Entfernung mit ihrem Kleid raschelt.
    Vermutlich haben Sie einem Baum oder einer Topfblume gegenüber noch ein schlechtes Gewissen, was Sie noch nicht aufgearbeitet haben.
    Gehen Sie noch einmal dort hin, sprechen Sie mit dem Baum. Sie werden sehen, wie er Ihnen dann freundlich zuzwinkert.
    Ich könnte schon längst mit meinem Gerquatsche aufhören, da es weit hergeholte Theorien sind, die wissenschaftlich noch nicht bewiesen sind, aber ersten wollte ich nun ausprobieren, wie lang nun Kommentare werden dürfen und zweitens braucht es keine Wissenschaft, die Mimik von Bäumen zu verstehen. So etwas hat man drauf oder eben nicht. (Ende der Fahnenstange……klick

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    • Lo schreibt:

      Lieber Heinrich,
      Sie haben wohl recht: vermutlich habe ich dem guten alten Baum beim Flirten mit einer anderen Bäumin im Weg gestanden. Aktuell gibt es ja auch die Erkenntnis, dass Bäume miteinander kommunizieren, und sogar ein Buch darüber:
      DAS GEHEIME LEBEN DER BÄUME
      Und dass der alte Baum noch liebesfähig ist, kann man ja ganz deutlich an seinen grünen Trieben erkennen.
      Im Nachhinein tut es mir richtig Leid, ihn so negativ eingeschätzt zu haben.
      Viele Grüße!
      Lo.

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  4. Shhhhh schreibt:

    Also ich finde schon, dass dieser bekränzte Ent ein wenig böse guckt, aber wer sollte ihm das verübeln, wo ihm doch die Frauen davon gelaufen sind.

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  5. Warum ist er denn jetzt so unglücklich?
    Weiß man das mittlerweile?
    Dem guten Baum muss geholfen werden!

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