Teppich, Tee und ein neues Buch.

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Wen es längst nicht mehr wundert, dass man in einem Kaffeegeschäft Fahrräder, Gartenmöbel, Haarbürsten und Bikinis kaufen kann, den wird es auch nicht erstaunen, dass in einem Teppichhaus oder in einem Teestübchen Bücher angeboten werden.

Anregend frisch – wie frischgemahlener Kaffee – präsentiert Bloggerfreund

Jules van der Ley (Teppichhaus Trithemius & Teestübchen Trithemius)

sein neues Werk

„Buchkultur im Abendrot“,

für das ich hier gerne die Werbetrommel rühre.

Neugierig?

Jules van der Ley: „Buchkultur im Abendrot“






 

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Über Lo

Wer im Schatten des Förderturms der Gelsenkirchener Kohlenzeche Graf Bismarck aufgewachsen ist – zu einer Zeit, als man tatsächlich noch vom “schwatten Kohlenpott” sprechen konnte, weil damals “Wäsche auffe Leine” nicht lange weiß blieb, wer sommerliche Badefreuden nicht am blauen Meer, sondern am Ufer des Rhein-Herne-Kanals – der so genannten “Frikadellen-Riviera” – genoss und sich als Kind über “Hasenbrot” freute, was in Wirklichkeit nichts anderes war, als die wieder mit nach Hause gebrachten Stullen, die vom Vater als Bergmann unter Tage nicht aufgegessen wurden, wer schon als kleiner Knirps ganz stolz für 50 Pfennige Belohnung 20 Zentner regelmäßig vor dem Haus angelieferte “schwatte” Deputatkohle in den Keller schippte, der hatte eine vielleicht arme, aber trotzdem abenteuerliche und schöne Kindheit zur Zeit der Pettycoats und des Wirtschaftswunders. Meine Wurzeln sind der Kohlenpott und seine Menschen mit ihrem besonderen, grund”ährlichen” Charm. Gezz weisse Bescheid, oder?
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3 Antworten zu Teppich, Tee und ein neues Buch.

  1. Heinrich schreibt:

    Lieber Lo,
    dass man im Kaffeegeschäft Fahrräder, Gartenmöbel, Haarbürsten und Bikinis kaufen kann, wundert mich schon eine Weile nicht mehr.
    Ich bin allerdings mächtig erstaunt, dass man mit einem Smartphone noch richtig telefonieren kann und es noch immer keinen Kaffee aufbrühen kann. 😉
    Gruß Heinrich

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    • Lo schreibt:

      Ja, lieber Heinrich, man staunt nur noch.
      Können Sie sich noch an die Zeit erinnern, in der wir noch mühsam aus dem Fenster schauen mussten, um zu sehen, ob es regnet? Das ist gottlob vorbei. Heute äppelt man einfach auf seinem Smartphone.
      Vorteil? Ja: wir brauchen künftig keine Fenster mehr.
      Nur eines will mir noch nicht gelingen: mir online die Haare schneiden zu lassen.
      Aber das macht nix, denn davon habe ich ja nicht mehr so viele.
      Liebe Grüße!
      Lo

      Gefällt mir

  2. Jules van der Ley schreibt:

    Lieber Lo,
    vielen herzlichen Dank dafür, dass du für mich die Werbetrommel rührst. So hilfreich unterstützt zu werden, ist nicht selbstverständlich in unserer Zeit, in der ja nicht nur die Grenzen der Geschäftsbereiche verwischen, nicht nur die der technischen Geräte, worauf Heinrich oben hinweist, sondern auch Konkurrenzdenken in alle Lebensbereiche vorgedrungen ist. Dagegen zeigt selbstlose Unterstützung eine feine Lebensart, um so wertvoller, weil sie so selten ist.
    Lieben Gruß,
    Jules

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