
Tja, dann werde ich wohl schon mal die Gästebetten beziehen…
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Über Lo
Wer im Schatten des Förderturms der Gelsenkirchener Kohlenzeche Graf Bismarck aufgewachsen ist – zu einer Zeit, als man tatsächlich noch vom “schwatten Kohlenpott” sprechen konnte, weil damals “Wäsche auffe Leine” nicht lange weiß blieb, wer sommerliche Badefreuden nicht am blauen Meer, sondern am Ufer des Rhein-Herne-Kanals – der so genannten “Frikadellen-Riviera” – genoss und sich als Kind über “Hasenbrot” freute, was in Wirklichkeit nichts anderes war, als die wieder mit nach Hause gebrachten Stullen, die vom Vater als Bergmann unter Tage nicht aufgegessen wurden, wer schon als kleiner Knirps ganz stolz für 50 Pfennige Belohnung 20 Zentner regelmäßig vor dem Haus angelieferte “schwatte” Deputatkohle in den Keller schippte, der hatte eine vielleicht arme, aber trotzdem abenteuerliche und schöne Kindheit zur Zeit der Pettycoats und des Wirtschaftswunders.
Meine Wurzeln sind der Kohlenpott und seine Menschen mit ihrem besonderen, grund”ährlichen” Charme...
Gezz weisse ´n bissken Bescheid, oder?
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Lieber Lo!
Haben Sie diesen Beitrag nicht schonmal aus Ihrem fabelhaften Repertoire gezaubert? Aber ist ja eigentlich kein Wunder. Als Fleischesser steht man eben häufig an der Wursttheke und wird auf derlei Dinge aufmerksam. Und momentan werden vermutlich reichlich Gästebetten gesucht.
Sind die Wiener schon eingetroffen? Oder mussten Sie die etwa in einer Tüte direkt beim Metzger mitnehmen? Oder haben Sie dann tatsächlich auf den Kauf von Fleisch und Wurst verzichtet? 🙂
Herzliche Samstagsgrüße
Mallybeau
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Liebe Mallybeau,
Sie verblüffen mich 🙂
Es ist, zugegeben, ein recycelter Beitrag aus meinem alten SPIEGELei-Blog.
Nun muss ich doch einmal in den Kohlenkeller hinabsteigen, und nachsehen, ob er hier schon einmal erschienen ist.
Ich glaube, ich werde alt….
😉
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Huch! Sie haben recht: beinahe genau vor einem Jahr…..
Na gut:
„Dinner for one“ wird ja auch jährlich wiederholt.
Herzlichen Dank für´s Aufpassen, liebe Mallybeau!
😉
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Ist ja kein Problem. Wie gesagt, beim Metzger steht man ja häufig in der Schlange und liest immer wieder die gleichen Angebote. Und so oft ein paar Wiener angeboten zu kriegen, passiert einem ja wahrlich nicht alle Tage.
Ich würde jetzt künftig diesen Wurstbeitrag einmal pro Jahr einstellen, dann wird das wirklich ein Klassiker wie Dinner for one. Ist ja auch nicht so weit am Thema vorbei, was das Dinner angeht 🙂
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Wie praktisch, dass man sich das Paar an der Bedientheke anschauen kann. Da weiß man gleich, ob man einen engeren Kontakt möchte.
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Ich habe auch dankend abgelehnt: die beiden hatten Wurstfinger – und dann der Dialekt…
Nö.
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Ohje! Erst Kinder-Friko, jetzt Wiener in Würstchen. Was folgt? Münsterländer Bauernstuten?
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Au ja! 🙂
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Weil die Wiener im eigenen Land als ewige Nörgler nicht gerade den besten Ruf genießen, haben pfiffige Marketingstrategen eine geniale Möglichkeit aufgetan, sich der Hauptstädter elegant zu entledigen … 🙂
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Das ist wohl unblutiger, als sie zu verwursten.
Gibt es eigentlich Wiener Blutwurst?
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Wenn die in Wien eine Filiale hätten, würden die dort zwei Frankfurter gratis dazulegen? Und wo gäb’s Krakauer?
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