Guck mal! Anthropomorphismus (Teil 3)

header anthropomorphismus

Nanu? Was will uns diese Gestalt zeigen? Hat sie etwas entdeckt?

 

Das textile Wesen haust in meinem Kleiderschrank.
Die anderen beiden sind am Stenzelberg im Siebengebirge zu finden.


Und manchmal entpuppt sich der Zauber als etwas ganz Gewöhnliches:

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 Ist es nicht herrlich, wie uns unsere Sinne oftmals einen harmlosen Streich spielen?

Das Wichtigste beim Schauen ist das Sehen.


Guck mal. Teil 1

Guck mal. Teil 2

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Über Lo

Wer im Schatten des Förderturms der Gelsenkirchener Kohlenzeche Graf Bismarck aufgewachsen ist – zu einer Zeit, als man tatsächlich noch vom “schwatten Kohlenpott” sprechen konnte, weil damals “Wäsche auffe Leine” nicht lange weiß blieb, wer sommerliche Badefreuden nicht am blauen Meer, sondern am Ufer des Rhein-Herne-Kanals – der so genannten “Frikadellen-Riviera” – genoss und sich als Kind über “Hasenbrot” freute, was in Wirklichkeit nichts anderes war, als die wieder mit nach Hause gebrachten Stullen, die vom Vater als Bergmann unter Tage nicht aufgegessen wurden, wer schon als kleiner Knirps ganz stolz für 50 Pfennige Belohnung 20 Zentner regelmäßig vor dem Haus angelieferte “schwatte” Deputatkohle in den Keller schippte, der hatte eine vielleicht arme, aber trotzdem abenteuerliche und schöne Kindheit zur Zeit der Pettycoats und des Wirtschaftswunders. Meine Wurzeln sind der Kohlenpott und seine Menschen mit ihrem besonderen, grund”ährlichen” Charm. Gezz weisse Bescheid, oder?
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18 Antworten zu Guck mal! Anthropomorphismus (Teil 3)

  1. Mallybeau Mauswohn schreibt:

    Lieber Lo!

    Das ist wirklich herrlich!
    Der Schlüssel des Ganzen ist in diesem Falle der Schlüssel selbst.
    Nun weiß ich auch, warum ich mich permanent so beobachtet fühle. Überall Augen. Am Baum, am Fenster, sogar im Kleiderschrank und von den Füßen ganz zu schweigen.
    Nun fehlt eigentlich nur noch die Brillenschlange. Aber vielleicht fristet sie ein ganz ärmliches Schattendasein 🙂

    Herzliche Grüße
    Mallybeau
    PS.: Und einen ganz besonderen Gruß an das reizende Schlüsselmännlein, das alles im Griff hat 🙂

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    • Lo schreibt:

      Ja,liebe Mallybeau: wir sind nicht allein.
      Was die Augen an den Füßen anbetrifft, gibt es (anstelle einer Amputation) zwei wirksame Methoden: Füße einfach einschlafen lassen – oder blickdichte Socken.
      Das Schlüsselmännlein ist direkt hinter mir am Fenster und bedankt sich für die Grüße und das erstmalige Schlüsselerlebnis: es wurde noch nie zuvor von jemandem gegrüßt.
      Herzliche Grüße in den Süden!
      Lo

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      • Mallybeau Mauswohn schreibt:

        Ach, ich bin immer wieder begeistert von Ihren brillanten Lösungsvorschlägen. Ich habe Ihren Rat sogleich befolgt und meine Füße einschlafen lassen. Nun fühle ich mich von meinen Hühneraugen zwar nicht mehr so beobachtet, aber es gackert verdächtig da unten. Ich hoffe nur, es handelt sich nicht um Hahn-augen, die würden sicherlich morgen früh zu krähen anfangen. Aber vielleicht kann ich sie ja dann mit blickdichten Socken erwürgen 🙂
        Herzliche Grüße aus einem schwülen Regenschauer

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  2. Jules van der Ley schreibt:

    Das Türklinkenmännchen ist wunderbar. Danke fürs Zeigen, auch der verblüffenden Auflösung!

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  3. maribey schreibt:

    Toll! Feines Spiel der Sinne.

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  4. Manfred Voita schreibt:

    Man muss nicht erklären, man muss nur glauben, dann ist die Welt gleich viel reicher an Wundern. So wird das nichts mit der Heiligsprechung!

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  5. rejekblog schreibt:

    Jap… hat Spaß gemacht.

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  6. Heinrich schreibt:

    Lieber Lo,
    Guck mal. Teil 2 und Guck mal. Teil 1 haben beide den selben Link in diesem Artikel.
    Ich hoffe sehr, dass es noch viele Teile gibt und Sie die mit uns teilen.
    Teilweise kannte ich sie schon, beziehungsweise kamen sie mir bekannt vor, und dann sehe ich, dass sogar ein gewisser „Heinrich“ in dem Teil kommentiert hat, auf den der gemeinsame Link zeigt. Nun bin ich doch auf den verschwundenen Teil gespannt und zwar nicht nur teilweise, sonder voll und ständig!
    Gruß Heinrich

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    • Lo schreibt:

      Herzlichen Dank, lieber Heinrich!
      Gut, dass Sie aufgepasst haben: das ist gelebte Notnachbarschaft unter Bloggern.
      Nun dürfte die Reihenfolge stimmen.
      Beste Grüße!
      Lo

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  7. Herr Ösi schreibt:

    Tagsüber sind sie unbeweglich. Aber nachts … 🙂

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  8. quersatzein schreibt:

    Danke für diese faszinierende Sehschule! Der kleine Türgriffmann ist geradezu genial.
    Herzlichen Gruss in den Feiertag,
    Brigitte

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