Heisses Geschäftsmodell

Ich trage mich schon sehr lange mit dem Gedanken, mir ein zweites Standbein zu schaffen, das mich später im Alter ein wenig vor der zu befürchtenden Armut schützt.

Eine Idee habe ich auch schon. Vermutlich ist die Idee einzigartig.
Aber ich habe da immer noch meine latente Zweifel: hat so etwas Zukunft, gibt es einen Bedarf dafür? Vielleicht ist die Zeit dafür noch nicht reif???

20160622_102430

Ich dachte an die Gründung eines
Brennholz-Verleihs,

würde aber gern das Publikum befragen:

was meint Ihr?

Bitte nur ernst gemeinte Zuschriften.

Vielen Dank.

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Über Lo

Wer im Schatten des Förderturms der Gelsenkirchener Kohlenzeche Graf Bismarck aufgewachsen ist – zu einer Zeit, als man tatsächlich noch vom “schwatten Kohlenpott” sprechen konnte, weil damals “Wäsche auffe Leine” nicht lange weiß blieb, wer sommerliche Badefreuden nicht am blauen Meer, sondern am Ufer des Rhein-Herne-Kanals – der so genannten “Frikadellen-Riviera” – genoss und sich als Kind über “Hasenbrot” freute, was in Wirklichkeit nichts anderes war, als die wieder mit nach Hause gebrachten Stullen, die vom Vater als Bergmann unter Tage nicht aufgegessen wurden, wer schon als kleiner Knirps ganz stolz für 50 Pfennige Belohnung 20 Zentner regelmäßig vor dem Haus angelieferte “schwatte” Deputatkohle in den Keller schippte, der hatte eine vielleicht arme, aber trotzdem abenteuerliche und schöne Kindheit zur Zeit der Pettycoats und des Wirtschaftswunders. Meine Wurzeln sind der Kohlenpott und seine Menschen mit ihrem besonderen, grund”ährlichen” Charm. Gezz weisse Bescheid, oder?
Dieser Beitrag wurde unter Lächeln, Watt et nich allet gibt! veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu Heisses Geschäftsmodell

  1. Mallybeau Mauswohn schreibt:

    Lieber Lo!
    Eine erstklassige Geschäftsidee. Absolut rentabel.
    Würde gerne eine Wagenladung Brennholz leihen für die kalten Wintertage auf der Alm. Die Asche sende ich am ersten Frühjahrstag des kommenden Jahres zur Wiederaufbereitung zurück. 🙂
    Herzliche Grüße
    mit Vorfreude auf einen heißen Winter
    Mallybeau aus Malibu

    Gefällt 2 Personen

  2. Jane Blond schreibt:

    Ich werde Kunde!

    Gefällt 1 Person

  3. Manfred Voita schreibt:

    Pass auf, dass du dir keinen Burnout holst!

    Gefällt 2 Personen

  4. speedhiking schreibt:

    Kein Strohfeuer, diese Idee! In den Leihvertrag wäre nur aufzunehmen, dass die Verwendung als Heizmaterial ausgeschlossen ist. Aber als Deko übern Winter! Additional benefit: „Wenn Sie’s nicht verbrennen, müssen Sie auch den Kamin nicht putzen!“
    Es kommt ja auch nur auf Urig-Optische an! Kundensegment ‚Alpin-Poser‘! Holz vor der Hüttn!
    Wünsche viel Erfolg!

    Gefällt 1 Person

  5. Herr Ösi schreibt:

    Eine überzeugende Idee.
    Ich würde nur an Kunden verleihen, die keinen Kamin besitzen, sich aber dennoch viel Holz vor der Hütte wünschen … 🙂

    Gefällt 2 Personen

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