EDEKA ist tofte.

Isset nich so?
Vonne Servicewüste Deutschland hat ja jeder schomma wat gehört.
Und fast jeder hat auch schomma erlebt, datter als Kunde dat Gefühl hat, datter die Verkäufer stört, wenn er mal ´ne Frage hat.
Und isset nich komisch, datt man als Kunde sonne Frage an dat Verkaufspersonal mit „Entschuldigen Sie, aber können Sie mir vielleicht….?“ beginnt – und dat auch noch als normal empfindet, datt man sich als der, von dem der Verkäufer lebt, erstmal dafür entschuldicht, datt man sich für seine Ware interessiert?

Und wenne Glück hass, krisse auch ´ne Antwort: entweder gestammelt oder auf Fachchinesisch.
Weil et heute kaum noch richtige Verkäufer gibt, sondern nur noch Warenausgeber ohne Herz für´n Kunden.
Dat nennt man dann fehlende Sozialkompetenz.

Aber wenn einer sowat nich hat, dann weisser auch nix vonne Wichtichkeit, wat Sprachkompetenz und Kommunikationsfähigkeit beim Verkaufen bedeutet.
So´n Verkäufer, der muss zuhören, der muss meine Sprache sprechen.
Dat is eigentlich banal, hat doch aber ´ne ganz dolle Auswirkung auf dat, wat er doch eigentlich am liebsten möchte: nämlicht, datt ich ihm wat abkaufe!

Et gibt aber auch gute Beispiele für Sprachkompetenz im Umgang mit Kunden:

Zum Beispiel hier in Oberhausen. Bei EDEKA.
Die stellen sich voll auffen Ruhrgebietskunden ein.
Hier sprechen´se unsere Sprache.

Ja hömma! Hier kauf ich doch richtich gern ein!

Kernich, oder?

Bissi Tage!

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Über Lo

Wer im Schatten des Förderturms der Gelsenkirchener Kohlenzeche Graf Bismarck aufgewachsen ist – zu einer Zeit, als man tatsächlich noch vom “schwatten Kohlenpott” sprechen konnte, weil damals “Wäsche auffe Leine” nicht lange weiß blieb, wer sommerliche Badefreuden nicht am blauen Meer, sondern am Ufer des Rhein-Herne-Kanals – der so genannten “Frikadellen-Riviera” – genoss und sich als Kind über “Hasenbrot” freute, was in Wirklichkeit nichts anderes war, als die wieder mit nach Hause gebrachten Stullen, die vom Vater als Bergmann unter Tage nicht aufgegessen wurden, wer schon als kleiner Knirps ganz stolz für 50 Pfennige Belohnung 20 Zentner regelmäßig vor dem Haus angelieferte “schwatte” Deputatkohle in den Keller schippte, der hatte eine vielleicht arme, aber trotzdem abenteuerliche und schöne Kindheit zur Zeit der Pettycoats und des Wirtschaftswunders. Meine Wurzeln sind der Kohlenpott und seine Menschen mit ihrem besonderen, grund”ährlichen” Charm. Gezz weisse Bescheid, oder?
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